The Role of Institutional Investors in Promoting Good Corporate Governance”

Die OECD hat eine umfas­sende Stu­die über insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren in Akti­en­ge­sell­schaf­ten vor­ge­legt: The report is focu­sed on the role of insti­tu­tio­nal inves­tors in pro­mo­ting good cor­po­rate gover­nance prac­tices inclu­ding the incen­ti­ves they face to pro­mote such out­co­mes. It covers 26 dif­fe­rent juris­dic­tions, inclu­ding in-depth reviews of Aus­tra­lia, Chile and Ger­many.” Für Deutsch­land kommt die Stu­die zu der Emp­feh­lung, die Stimm­rechts­aus­übung wei­ter zu erleich­tern; even though a lot has already been achie­ved (e.g. elec­tro­nic voting, pro­xies).” Von beson­de­rem Inter­esse ist, dass die OECD-Stu­die mehr Koope­ra­tion der Aktio­näre wünscht, aber dann droht bekannt­lich das acting in con­cert” mit fata­len Fol­gen. The rules gover­ning co-ope­ra­tion bet­ween inves­tors have been cla­ri­fied since 2009 but still remain poten­ti­ally restric­tive. … It does mean that inves­tors must pre­sent their views in a highly per­so­na­li­sed man­ner to avoid dis­cus­sing stra­tegy which is really their con­cern. This ser­ves to reduce mar­ket trans­pa­rency.” (S. 126 f). Was nun?

Im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt stand das Funk­tio­nie­ren der Gesell­schafts­or­gane Board/​Vorstand/​Aufsichtsrat im Zen­trum der inter­na­tio­na­len Cor­po­rate Gover­nance-Debatte. Jetzt rich­tet sich der Blick auf die Rolle der (gro­ßen) Aktio­näre. Die EU-Kom­mis­sion hat dazu im Grün­buch 2011 pro­gram­ma­ti­sche Über­le­gun­gen ange­stellt, die auf eine Akti­vie­rung bzw. Ver­pflich­tung des Lang­frist­in­ves­tors bzw. Anker­ak­tio­närs hin­aus­lau­fen. Der bri­ti­sche Ste­wardship Code stellt an insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren beson­dere Anfor­de­run­gen. Bei alle­dem sollte man beach­ten, dass diese Anstöße aus einem monis­ti­schen Sys­tem kom­men. Ein gesetz­lich pro­te­gier­ter Aktio­närs­ak­ti­vis­mus wäre in ein dua­lis­ti­sches Sys­tem Vorstand/​Aufsichtsrat schwer ein­zu­pas­sen (und stünde im von der OECD erkann­ten Kon­flikt mit den acting in concert”-Regeln). Dazu Hom­mel­hoff, Liber ami­co­rum M.Winter, 2011, S. 255 ff.

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